In diesem Video zeige ich dir, wie du die Wiedergabe auf den Höhenkanälen in Dolby Atmos deutlich verbessern kannst. Du musst die Lautsprecher nicht umbauen. Ein einfacher Trick ändert alles.
#dolbyatmos #3daudio #sound
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Hallo auf meinem Kanal. Heute geht es um
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die Optimierung der Höhenkanäle. Oft
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kommt da einfach zu wenig raus und nur
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lauter machen bringt da nichts. Die
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Ortungsschärfe fehlt und bei Musik in
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Dolby Atmos kommt von oben so gut wie
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gar nichts. Schauen wir uns mal an, wie
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die Höhenkanäle eingebunden werden. Das
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ist die Vorgabe von Dolby. Sie werden an
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der Decke befestigt und als Topfront
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bzw. Top Rear eingebunden. Viele wie ich
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nutzen aber diese Aufstellung. Die
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oberen Lautsprecher sind über den Main
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bzwise oberhalb der seitlichen Surround
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etwas nach hinten versetzt. Laut Dolby
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werden diese als Front High und Rear
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High eingebunden. Beide Varianten werden
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auf den Hörer ausgerichtet, haben aber
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andere Winkel aufgrund der
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unterschiedlichen Entfernung. Außerdem
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strahlen die Front High etwas über den
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Kopf und nicht direkt auf den Hörer.
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Soweit so gut. Aber sie klingen nach der
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Einbindung unterschiedlich. Als High
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klingen sie und verwaschen. Als Top
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klingen sie klar und ortbar. Die
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gleichen Lautsprecher an der gleichen
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Position. Man könnte meinen, dass Dolby
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sich damit einen Soundvorteil gegenüber
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Auro versprochen hat, denn noch vor
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Jahren konnte man Auro nicht über die
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Topanbindung abhören. Das hat Dolby
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lange Zeit durch strenge
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Zertifizierungsvorgaben in Receivern
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verhindert. Erst 2023 wurde durch New
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Auro die Anbindung an die Tops
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ermöglicht, aber der Klangunterschied,
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der wurde nicht beseitigt. So klingt die
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Anbindung als Top bis heute besser als
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bei High. Es gibt auch keinen Grund
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weiter weg positionierte Lautsprecher zu
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beschneiden. Das Ganze ist nur durch
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Zufall rausgekommen, weil jemand die
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vorderen Highs als Top eingebunden hat
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und davon ein Video gemacht hat.
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Allerdings liegt der Autor in einer
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These falsch, nämlich, dass in Film mehr
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Sound auf den Tops generiert wird. Das
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stimmt so nicht, denn im Atmosränderer
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beim Mischen gibt man lediglich an, was
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auf den Höhenkanälen ausgegeben wird.
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Der Atmospzessor entscheidet dann anhand
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der Konfiguration, was auf Heiß und was
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auf Tops ausgegeben wird. Das Problem
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liegt also in Atmos selbst. Ich kann nur
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jedem raten, diese Anbindung mal zu
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testen. Plötzlich fliegen in Film auch
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Kopter hinten durch den Raum und die
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Ortbarkeit hat sich deutlich erhöht und
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man hört plötzlich Effekte in Atmosalben
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von oben. Die Darkide of the Moon hört
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sich völlig anders an. Mit der Anbindung
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als High fällt der Sound in sich
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zusammen und es entsteht auch kein
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Kuppeleffekt. Ich habe das mit zwei
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Presets gegeneinander verglichen. Um die
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Höhenlautsprecher als Top laufen zu
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lassen, muss man in das Setup vom
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Receiver und man muss danach neu
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einmessen. Wer Akustics nutzt, der muss
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trotzdem eine Einmessung im Receiver
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oder in der App machen, denn nur so wird
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überhaupt Odyssey aktiviert. Diese
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Pseudomessung dann auf beide Presets im
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Receiver speichern. Danach eine neue
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Receiver Config in Acustics anlegen,
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dann die Messung machen und optimieren.
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Danach kann man die Presets für Film und
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Musik wieder speichern und nutzen. In
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Acoustics werden die Tops zu hoch
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gepegelt, diese dann mit einem SPLER
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oder mit Rauschdateien z.B. von der CT
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korrigieren. Schreibt mir doch einfach
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mal als Kommentar, wie sich die
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Anbindung als Tops bei euch so anhört.
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Das war's für heute. Macht's gut. Bis
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zum nächsten Mal. Tschüss.
#Audio Equipment
#Science

