Ein toter Papst vor Gericht – Die bizarrste Gerichtsverhandlung der Geschichte #Shorts #geschichte
May 26, 2025
Im Jahr 897 geschah in Rom etwas Unfassbares:
Papst Stephan VI. ließ seinen verstorbenen Vorgänger Formosus exhumieren, ankleiden und vor Gericht stellen.
Die sogenannte Leichensynode war ein politischer Racheakt – grotesk, real, historisch belegt.
Der tote Papst wurde auf den Thron gesetzt, angeklagt, verurteilt – und ihm wurden zwei Finger abgetrennt.
Seine Leiche warf man anschließend in den Tiber.
Nur wenige Monate später wurde auch Papst Stephan selbst getötet.
Eine der makabersten Episoden der Kirchengeschichte – in 60 Sekunden erzählt.
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📚 Historischer Kontext:
Papst Formosus war von 891 bis 896 im Amt
Nach seinem Tod wollte sein Nachfolger Stephan VI. seine Entscheidungen widerrufen
In der „Leichensynode“ wurde Formosus’ Leiche aus dem Grab geholt und angeklagt
Urteil: unrechtmäßiger Papst – seine Weihen wurden rückwirkend für ungültig erklärt
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